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Testo Nationalhymne DDR
Testo Nationalhymne DDR
Nationalhymne DDR
(Johannes R. Becher)
Auferstanden aus Ruinen
und der Zukunft zugewandt,
laßt uns dir zum Guten dienen,
Deutschland einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
und wir zwingen sie vereint,
denn es muß uns doch gelingen,
daß die Sonne schön wie nie
I: über Deutschland scheint. :I
Glück und Friede sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
schlagen wir des Volkes Feind.
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
daß nie eine Mutter mehr
I: ihren Sohn beweint. :I
Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
lernt und schafft wie nie zuvor,
und der eignen Kraft vertrauend
steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend: bestes Streben
uns'res Volks in dir vereint,
wirst du Deutschlands neues Leben.
Und die Sonne, schön wie nie,
I: über Deutschland scheint. :I
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