- Meret Becker
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- Marsch No. 667
Testo Marsch No. 667
Testo Marsch No. 667
Das Zimmer war schon lange ruhig und verriet nichts von dem was es war,
Das Zimmer schwieg, wie es Zimmer tun und doch war es unbestreitbar:
Es lag darin, als ahnte man es, ein süßlich-fauliger Geruch
vergangener Tage, da lebten hier zwei Verwaiste, als wär´n sie auf Besuch.
Im Frühling war ihnen die Mutter gestorben der Vater war unbekannt.
Im Herbst waren sie auf das Schönste verdorben befreit von jeglichem Anstand.
Das Spiel, ohne Scheu vor Boshaftigkeiten, verlief jetzt ohne Einhalt.
Das zimmer umschloß sie wie ein Kokon, und schon bald ... und schon bald:
Um dem Gewöhnlichen zu entfliehen, um ihrer Wildheit willen,
trieben sie einander an - mit Erhabenheit in den Untergang.
Fuhren zur Hölle, aufrecht stehend mit wirrem Haar. Den anderen fest im Würgegriff auf daß sie ihn ja nicht verlören und gleichzeitig einträfen.
Die zwei ausgedörrten Körper
Man schaffte es nie sie zu trennen
Man hat sie unter
einen Grabstein gesetzt
und graviert
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