Testo Manchmal, Dann Sagst Du Zu Mir

Testo Manchmal, Dann Sagst Du Zu Mir

Manchmal, dann sagst du mir, heut' bleib' ich einfach hier. Wir hocken uns auf die Fensterbank, du läßt dir Küsse geben, wir trinken Schnaps und spielen krank und schwänzen ganz einfach das Leben. Du trinkst einen Schluck auf mich, und ich trinke zwei auf dich. Und trinken auf unser Paradies, das nur zwölf Stunden dauert, denn wir sind jener Schlange gewiß, die in den Uhrzeigern lauert. Du trinkst aus meinem Glas, und anschließend zeigst du mir das. Die Schlange wird in der Nacht erwachen und in unsre Träume kriechen, irgendwo wird ein Vogel lachen, wenn wir ihr Kommen riechen. Und dann machen wir wieder mit, fassen erschrocken Tritt. Wir zählen die Zebrastreifen im Gehn und warten dann wieder auf Grün, behaupten, wenn wir an der Kreuzung stehn, noch einmal "Auf Wiedersehn!"

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